
Die meisten Leiter von Produktionsstätten, mit denen ich spreche, haben große Angst davor, die Anlagen zur Pulverschichtung anzufassen. Insbesondere fürchten sie sich davor, die ursprünglichen Infrarotheizungen des Herstellers durch billigere Alternativen zu ersetzen.
Ich verstehe das. Man möchte schließlich nicht, dass bei der Herstellung der Produkte ungleichmäßige Trocknungsprozesse auftreten oder dass die Heizlampen bereits nach einem Monat ausfallen.
Aber es geht hier nicht darum, eine „billige“ Alternative zu finden. Es geht vielmehr darum, dass die Wärmestärke sowie die elektrischen Eigenschaften perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Die richtige Wärmeabgabe
Wenn wir nach einer Alternative für eine Produktionslinie suchen, legen wir großen Wert auf Wellenlänge und Leistungsdichte. Die hochwertigsten Systeme verwenden Kurzwellen-Infrarotstrahlung – diese dringt schnell durch die Pulverschicht.
Falls die Spannung oder Leistung um auch nur 5 % abweicht, entstehen kühle Stellen. Das ist ein Albtraum. Wir orientieren uns genau an den Spezifikationen des Herstellers, damit keine Probleme auftreten und die Lackierung nicht unvollständig trocknet.
Die Bauqualität
Es kommt dabei vor allem auf das Quarzkern sowie den Faden an. Das entscheidet darüber, ob eine Heizung lange hält oder kaputtgeht. Wir verwenden hochreines Quarz – dieses kann die Belastungen durch schnelles Erhitzen und Abkühlen ohne Risse überstehen.
Außerdem müssen Sie Ihre gesamte Anlage nicht umrüsten. Wenn die ursprüngliche Heizung einen speziellen Stecker hatte, kopieren wir einfach diese Geometrie. Dann können Sie die Heizung einfach anschließen und weiterarbeiten.
Die Gefahr von „mehr Leistung“
Es ist verlockend, zu denken: „Warum nicht einfach eine 2 kW starke Lampe gegen eine 3 kW starke austauschen, um die Prozesse zu beschleunigen?“
Hören Sie sofort auf damit!
Wenn Sie die Leistungsstärke erhöhen, ohne die Geschwindigkeit des Transportbands oder die Kühlzonen anzupassen, riskieren Sie Probleme. Der Lack könnte verbrennen oder die dünnen Metallplatten könnten verformt werden.
Wir erwarten nicht, dass die Ingenieure uns einfach glauben. Wir schicken keine Broschüren. Stattdessen zeigen wir ihnen tatsächliche Temperaturdaten – den tatsächlichen Temperaturgradienten auf der Oberfläche der Teile.
So können Sie den „OEM-Preis“ sparen und stattdessen einen zuverlässigen inländischen Lieferanten nutzen.