
Hören Sie auf, einfach zu raten – nutzen Sie stattdessen intelligente Lampen.
Seit langem haben die meisten von uns Infrarotlampen wie gewöhnliche Glühbirnen behandelt. Man schließt sie an, stellt einen Timer ein und hofft einfach, dass die Wärme gleichmäßig über alle Teile verteilt wird.
Das Problem ist: Man erfährt meist erst dann, wenn eine Lampe kaputt ist, wenn man am Ende der Produktionslinie eine Menge unvollständig behandelter Teile vorfindet. Das ist frustrierend – und außerdem verschwenderisch. Ehrlich gesagt handelt es sich dabei um eine veraltete Vorgehensweise.
In den nächsten Jahren werden wir aufhören, diese Lampen als „dumme“ Verbrauchsgüter zu betrachten. Stattdessen verwenden wir Geräte, die uns genau mitteilen, wie es um die Funktion der Lampen steht.
Lampen, die tatsächlich Informationen liefern
Derzeit sind Kurzwellen- und Mittelwellenlampen ziemlich einfach konstruiert – sie werden einfach nur heiß. Um sie „intelligenter“ zu machen, installieren wir Sensoren direkt in das Gehäuse oder in den Stromsteuerer.
Stellen Sie sich das wie eine Art Echtzeit-Überwachung vor. Anstatt zu raten, ob ausreichend Wärme vorhanden ist, überwacht das System die Spannung und den Stromfluss bei jeder einzelnen Lampe.
Wenn eine Lampe an Leistung verliert, erhalten Sie sofort eine Warnung. So können Sie das Problem noch vor dem Versagen der Teile beheben – anstatt bereits eine ganze Charge wegzuwerfen.
Die Realität in der Produktion
Seien wir ehrlich: Man kann einfach keinen Chip in eine Lampe einbauen und damit fertig sein.
Wenn Sie einen 20 Jahre alten Ofen nutzen, müssen Sie wahrscheinlich Ihre Steuergeräte aktualisieren und Industriegateways einsetzen, damit das Ganze funktioniert. Das ist jedoch ein ziemlich umfangreiches Projekt.
Außerdem gibt es einen Trade-off: Je mehr Technik vorhanden ist, desto mehr Komponenten könnten versagen. Ein Sensor könnte zum Beispiel schon früher kaputtgehen als der Glühfaden. Man muss sich fragen: Ist der Preis für die teure Hardware geringer als der Preis für hundert kaputte Teile? Meistens ist die Antwort ja.
Warum das letztendlich Ihren Gewinn steigert
Das Beste daran ist die dynamische Steuerung. Wenn Sie die Produktionsgeschwindigkeit erhöhen möchten, können die Lampen selbstständig ihre Leistung anpassen, damit der Behandlungsprozess genau so abläuft, wie es benötigt wird. Kein Raten mehr durch den Bediener.
Sie können auch aufhören, die Teile unnötig lange zu behandeln – das spart viel Geld und verhindert außerdem, dass die Oberfläche der Teile gelb wird. Es handelt sich dabei um eine sauberere und effizientere Arbeitsweise.