
Wie man die Reggiani-IR-Anlage richtig einstellt
Wir verkaufen nicht einfach nur Komponenten – wir sorgen dafür, dass Ihre Reggiani-Maschinen weiterhin zuverlässig funktionieren, damit Sie während der Hochzeiten nicht mit stillstehenden Maschinen dastehen müssen.
Was die IR-Lampen für die Trocknung oder Bearbeitung von Textilien angeht, bedeutet eine „allgemeine Passform“ in der Regel späteres Ärger. Man benötigt eine bestimmte Wellenlänge sowie eine entsprechende Wärmestärke, damit die Lampen mit dem jeweiligen Stoff gut zusammenarbeiten können. Wenn diese Eigenschaften nicht stimmen, wird Energie verschwendet.
Der schwierige Teil: Leistung und Spannung
Hier können Probleme auftreten. Wenn man die Leistung erhöht, entsteht mehr Wärmeströmung pro Quadratzentimeter. Das klingt gut – schließlich kann man dadurch die Geschwindigkeit der Maschine erhöhen und die Wärme schneller in die Fasern leiten. Doch es gibt einen Haken: Hochleistungs-Lampen sind anspruchsvoll – sie verursachen großen Druck auf die elektrischen Kontakte. Wenn die Reflektoren schmutzig oder beschädigt sind, kann das zu einem vorzeitigen Versagen der Lampen führen. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsproblem.
Quarz und Anschlüsse
Wir verwenden hochreines Quarzglas – schließlich müssen diese Lampen viel aushalten. Sie wechseln ständig zwischen kaltem und extrem heißen Zustand hin und her. Egal ob es sich um einen R7s- oder einen speziellen SK-Typ-Anschluss handelt – die Verbindung muss fest sein. Eine lockere Verbindung ist ein Albtraum: Dadurch kann ein Funke entstehen, der den Anschluss in Sekundenschnelle zerstören kann. Wir achten sehr darauf, dass die Verbindung zwischen der Lampe und dem Halterungsteil optimal ist, damit Oxidation der Glühfäden verhindert wird.
Praktische Tipps für die Werkstatt
Diese Tipps sollen dazu dienen, die Reggiani-Anlage ohne Probleme einzusetzen. Aber bevor Sie den Schalter einschalten, tun Sie mir einen Gefallen: Überprüfen Sie Ihre Kühlventilatoren. Eine Lampe mit einer Leistung von 2000 Watt produziert eine enorme Menge an Wärme. Wenn die Luftzirkulation gestört ist, überhitzt das Gehäuse und die Quarzkammer kann deutlich schneller beschädigt werden.
Noch ein letzter Tipp: Gewöhnen Sie sich daran, Ihre Reflektoren alle drei Monate zu reinigen. So bleibt die Infrarotreflexion bei über 90 % – dadurch bleibt die Stromrechnung geringer und die Temperatur des Stoffs bleibt überall konstant.